Ärztin wollte ich werden, wenn ich groß bin. Daraus ist nichts geworden. Aus Gründen.
Orientierungslos macht auch spontan – also hatte mich eine Freundin zu einem Ausflug an die Uni Regensburg eingeladen. Sie ließ mich in einer Traube Studenten stehen, um etwas zu erledigen.
Ich unterhielt mich, las am schwarzen Brett, wanderte mit den Studenten durch den Flur bis ich plötzlich an einem Tresen stand und einer Frau mit Katzenbrille ins Gesicht schaute.
„Wofür willst du dich denn einschreiben, Herzchen?“
„Was gibt’s denn so?“
Ihr spontaner Vorschlag: Germanistik – und jetzt sind wir hier.
Es war ein Junge mit großen blonden Locken und steingrauen Augen.
Er saß auf der Oberbaumbrücke in Berlin, ließ die Beine hoch über dem Wasser baumeln. Mit ihm fing es an.
Seine Ruhe und der klare Blick aufs Wasser. Mehr gab es nicht.
Als hätten sich zwischen ihm und der Welt Universen aufgespannt.
Sein Name ist Louis und er lebt noch.
Aber fangen wir mit Julian an …


(Un)Freiheit – Prolog
Julian ist zehn und Ida sechzehn als sie einfach geht und ihn allein lässt. Zuerst denkt sie, ihr Bruder würde das schon schaffen.
Und sie selbst auch.
Aber das stimmt nicht.
XXX
Wie schreibt man über etwas, das kaum jemand kennt, das man nicht sehen kann, sondern nur fühlen und für das im Deutschen keine passenden Worte gibt?
Oder die einfache Frage: Wie beschreibt man einen Calabi Yau Raum, wenn man darin wohnt?
in Arbeit.


Julian mit 17
Kernfrage:
Wieviele richtige Entscheidungen musst du treffen, um eine Katastrophe auszulösen?
in Arbeit.
Drei Stunden von 16 Jahren
Wie kommst du zu einer Entscheidung, die nie für dich bestimmt war? Und was tust du, wenn es sich dabei um eine Aporie handelt?
in Arbeit.
